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Wie wirkt es sich aus, wenn bei IP-Kameras das Netzteil nicht mehr volle Leistung liefert?

Wenn bei IP-Kameras das Netzteil nicht mehr die volle Leistung liefert, hat das mehrere negative Auswirkungen auf die Kamera. Die häufigsten Probleme sind, dass die Kamera nicht richtig startet, sich aufhängt, oder gar komplett ausfällt. Eine unzureichende Stromversorgung führt oft dazu, dass die Kamera beim Booten wegen Spannungseinbrüchen nicht durchstartet oder die integrierte Infrarotbeleuchtung nachts nicht funktioniert, was zu keinem Bildsignal führt oder das Bild stark beeinträchtigt.

Die Spannung und Stromstärke müssen stabil und im vom Hersteller spezifizierten Bereich liegen, sonst kann es zu Funktionsstörungen oder sogar Defekten kommen. Eine zu geringe Spannung oder zu wenig Strom führt dazu, dass die Kamera nicht genügend Leistung zum Betrieb aufnimmt und sich möglicherweise abschaltet. Ist das Netzteil minderwertig oder liefert unter Last zu wenig, kann die Kamera dauerhaft instabil oder gar defekt werden. Ein zu schwaches Netzteil (z. B. weniger Ampere als benötigt) kann insbesondere beim Hochfahren der Kamera zu Spannungseinbrüchen führen und somit Bootfehler verursachen. Die Polarität und Spannung müssen immer genau stimmen, da falsche Werte die Kamera beschädigen können.

Zusammengefasst sind typische Auswirkungen eines nicht leistungsfähigen Netzteils bei IP-Kameras:

  • Kamera startet nicht oder hängt sich auf.
  • Nachts keine Infrarotfunktion, somit kein Bild bei Dunkelheit.
  • Bildausfälle oder instabile Verbindung.
  • Mögliche Schäden durch Spannungseinbrüche oder falsche Polarität.
  • Gerät zieht nicht genug Strom und kann nicht korrekt arbeiten.

Deshalb sollte immer ein Netzteil mit der passenden Spannung (meist 12 V) und ausreichend Stromstärke (angepasst an den Kameraverbrauch) verwendet werden, idealerweise ein qualitativ hochwertiges und stabiles Netzteil, um Ausfälle und Schäden zu vermeiden.